VMware Cloud Foundation (VCF) ist die technologische Basis für moderne Private-Cloud-Architekturen, und mit dem Wechsel zu Broadcom hat sich die Lizenzierung, das Deployment und das gesamte Partner-Ökosystem grundlegend verändert. Unternehmen, die heute einen kompetenten Broadcom-Partner für VCF-Beratung inklusive Lizenzbeschaffung suchen, brauchen mehr als einen reinen Wiederverkäufer: Sie brauchen einen Architektur-Experten, der das gesamte Software Defined Datacenter operationalisieren kann. comdivision gehört mit dem Status als Broadcom Knight und Broadcom Certified Expert zu den wenigen Partnern in Deutschland, die diese Tiefe tatsächlich mitbringen und komplexe VCF-Umgebungen in Rekordzeit implementieren.
VMware Cloud Foundation ist eine integrierte Private-Cloud-Plattform, die vSphere, vSAN, NSX und weitere Komponenten in einem einzigen, software-definierten Stack vereint. Seit der Übernahme durch Broadcom hat sich das Lizenzierungsmodell fundamental gewandelt.
In VCF 9.0 gibt es keine 25-stelligen Lizenzschlüssel mehr. Die Lizenzierung erfolgt ausschließlich über eine Subscription-basierte Lizenzdatei, die in der VCF Business Services Console auf vcf.broadcom.com verwaltet wird [1]. Für die Aktivierung ist eine VCF Operations-Instanz zwingend erforderlich: Die aus dem Broadcom-Portal bezogenen Lizenzdateien werden in diese Instanz hochgeladen und anschließend den vCenters zugewiesen [2].
Die Lizenzierung erfolgt pro Core, wobei eine Mindestanzahl von 16 Cores pro CPU gilt. Das Modell inkludiert bereits den 24x7 Production Support sowie ein vSAN-Kontingent von 1 TiB pro Core-Lizenz [3]. Für IT-Entscheider bedeutet das: Die Gesamtkostenbetrachtung verändert sich, weil Support und Storage-Kapazität nicht mehr separat kalkuliert werden müssen.
Das neue Modell bietet mehr Transparenz, stellt aber gleichzeitig höhere Anforderungen an das operative Management. Lizenzzuweisungen, Renewal-Zyklen und die Verwaltung über die Business Services Console erfordern Prozesse, die viele IT-Teams erst aufbauen müssen. Ein erfahrener Broadcom-Partner übernimmt nicht nur die Beschaffung, sondern auch das laufende VCF Subscription Management und stellt sicher, dass Compliance und Verfügbarkeit jederzeit gewährleistet sind.
Bevor eine VCF-Umgebung deployed wird, sind architektonische Grundentscheidungen zu treffen, die den gesamten Betrieb langfristig prägen.
VCF unterscheidet zwischen zwei Bereitstellungsmodellen [4]:
Die Wahl des Modells beeinflusst Hardware-Anforderungen, Netzwerktopologie und spätere Skalierungsoptionen direkt.
Die Management-Domäne erfordert für den initialen Bring-up-Prozess mindestens vier ESXi-Hosts, einen dreiknotigen NSX Manager-Cluster sowie den SDDC Manager [4]. VI-Workload-Domänen können mit mindestens drei Hosts starten und bis zu 64 Hosts skalieren. Vor dem Deployment ist eine umfassende Prüfung der Hardware-Kompatibilität und Konnektivität gemäß den Broadcom-Konfigurationsgrenzen essenziell, um einen reibungslosen Deployment-Pfad zu gewährleisten [5].
Fehler in der Planungsphase, etwa eine falsch dimensionierte Management-Domäne oder eine nicht kompatible Hardware-Konfiguration, führen im Deployment zu Problemen, die im laufenden Betrieb kaum noch korrigierbar sind. Erfahrene VCF-Architekten prüfen diese Parameter systematisch und erstellen einen validierten Deployment-Plan, bevor eine einzige Zeile Konfiguration geschrieben wird. Wenn Sie sich einen strukturierten Überblick über aktuelle VCF-Architekturen verschaffen möchten, bietet das comdivision Cloud Foundation Briefing einen direkten Einstieg mit Experten-Input
Das Broadcom Advantage Partner Program ist ein punktebasiertes Modell: 70 % der Bewertung resultieren aus Bookings, 30 % aus technischer Expertise wie Zertifizierungen und Services-Fähigkeiten [6]. Broadcom priorisiert für Partner den Erwerb rollenbasierter VCF 9.0-Zertifizierungen in den Bereichen Sales, Presales, Architektur und Implementierung, um die Berechtigung für hochwertige Partnerleistungen und Deal-Registrierungen zu erhalten [7].
Pinnacle- und Premier-Partner müssen spezifische Mindestanzahlen an VCF-Zertifizierungen nachweisen. Für Pinnacle-Partner ist zusätzlich der Expert Advantage-Status als Nachweis für tiefgreifende Services-Kompetenz erforderlich [8].
Ein zertifizierter Broadcom-Partner liefert nicht nur Lizenzen, sondern bringt folgende Kompetenzen mit:
comdivision ist seit 1996 auf VMware- und Broadcom-Technologien spezialisiert und verfügt mit zahlreichen Mitarbeitern im Broadcom Knight-Status über eine der höchsten Zertifizierungsstufen, die im deutschsprachigen Raum verfügbar sind. Diese Expertise hat sich in der Praxis bewährt: In einem dokumentierten Fall konnte ein Fertigungsunternehmen nach einer kritischen Infrastrukturkrise innerhalb von 72 Stunden den vollständigen Betrieb wiederherstellen.
Die Migration auf VCF ist kein reines Lizenzierungsprojekt. Sie ist eine IT-Infrastruktur-Modernisierung, die Rechenzentrumsstrukturen grundlegend verändert. Unternehmen in der Fertigungsindustrie und Logistik, die auf Business Continuity angewiesen sind, profitieren besonders von einer Architektur, die Hochverfügbarkeit, automatisiertes Management und kalkulierbare Kosten in einem Stack vereint. Mehr über das Gesamtangebot von comdivision erfahren Sie auf der comdivision Startseite.
Bevor Sie ein erstes Gespräch mit einem VCF-Berater führen, helfen diese Punkte, den Scope klar zu definieren:
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Wenn Sie VMware Cloud Foundation einführen, migrieren oder Ihre bestehende Umgebung auf VCF 9.0 aktualisieren möchten, ist der erste Schritt ein strukturiertes Beratungsgespräch mit einem Partner, der die Architektur, die Lizenzierung und den Betrieb aus einer Hand abdeckt.
comdivision begleitet mittelständische und große Unternehmen von der initialen Architekturplanung über die Lizenzbeschaffung bis zur vollständigen Implementierung und dem laufenden Betrieb. Mit dem Broadcom Knight-Status und nachgewiesener Erfahrung in kritischen Infrastrukturprojekten ist comdivision der Ansprechpartner, wenn es nicht nur um Lizenzen, sondern um ein funktionierendes Software Defined Powerhouse geht.
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In VCF 9.0 entfallen klassische 25-stellige Lizenzschlüssel vollständig. Stattdessen werden Subscription-basierte Lizenzdateien über die VCF Business Services Console auf vcf.broadcom.com verwaltet. Die Aktivierung erfordert zwingend eine VCF Operations-Instanz, in die die Lizenzdateien hochgeladen und den vCenters zugewiesen werden. Das Modell lizenziert pro Core mit einem Minimum von 16 Cores pro CPU und inkludiert bereits 24x7 Production Support sowie 1 TiB vSAN-Kapazität pro Core.
Ohne zertifizierten Partner fehlt die Architektur-Validierung vor dem Deployment. Fehler bei der Modellauswahl, der Hardware-Kompatibilität oder der NSX-Konfiguration führen zu Problemen, die im laufenden Betrieb kaum korrigierbar sind. Zusätzlich entfallen Deal-Registrierungsvorteile und der Zugang zu Broadcom-Supporteskalationen, die nur über zertifizierte Partner mit entsprechendem Tier-Status verfügbar sind.
Die Management-Domäne erfordert mindestens vier ESXi-Hosts für den initialen Bring-up-Prozess sowie einen dreiknotigen NSX Manager-Cluster und den SDDC Manager. VI-Workload-Domänen können mit mindestens drei Hosts starten. Das konsolidierte Modell, das Management und Workloads in einer gemeinsamen Domäne zusammenführt, eignet sich für kleinere Umgebungen mit geringerem Host-Bestand.
Besonders Unternehmen mit hohen Anforderungen an Business Continuity und Hochverfügbarkeit profitieren von VCF: Fertigungsbetriebe, die Produktionsstillstände um jeden Preis vermeiden müssen, Logistikdienstleister mit 24/7-Betriebsanforderungen und Unternehmen, die komplexe Workloads in einer sicheren, isolierten Private-Cloud-Umgebung betreiben. Das integrierte NSX-Framework ermöglicht dabei granulare Netzwerksegmentierung ohne zusätzliche Hardware.
Ja. VMware Cloud Foundation ist als Basis für hybride Architekturen konzipiert. Workloads können zwischen der on-premises VCF-Umgebung und Hyperscalern wie AWS oder Azure verschoben werden, sofern die entsprechenden Konnektivitäts- und Sicherheitsanforderungen erfüllt sind. Die Architekturentscheidungen im initialen Deployment, insbesondere bei NSX und der Domänenstruktur, beeinflussen die spätere Hybrid-Cloud-Fähigkeit direkt.